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10.11.2011

Phoenix Solar AG: Erheblicher Ergebnisrückgang im dritten Quartal

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) konnte im dritten Quartal ihr Absatzvolumen deutlich steigern und einen Umsatz über dem Vorjahresniveau erzielen. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im dritten Quartal mit -13,2 Millionen Euro dennoch deutlich unter dem Vorjahreswert (Q3/2010 Vorjahr: 4,3 Millionen Euro). Der Neun-Monats-Konzernumsatz der Phoenix Solar Gruppe sank um 44,7 Prozent auf 253,9 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 459,3 Millionen Euro). Für das Geschäftsjahr 2011 geht das Unternehmen nun von einem Umsatz in der Bandbreite von 350 bis 400 Millionen Euro und einem Ergebnis (EBIT) von -42 bis -49 Millionen Euro aus.

Die seit Jahresbeginn anhaltende Nachfrageschwäche und der Preisverfall bei Photovoltaik Modulen habe sich im dritten Quartal 2011 fortgesetzt. Trotz dieser herausfordernden Marktbedingungen habe das Unternehmen im dritten Quartal das Absatzvolumen deutlich steigern können, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Auch der Ausbau des Auslandsgeschäfts sei erfolgreich vorangetrieben worden. 

Erhebliche Lagerbestandsabwertungen infolge eines beschleunigten Preisverfalls im Verlauf des Quartals belasteten dagegen das Ergebnis. Aufgrund der weiterhin schwierigen Marktbedingungen hat das Unternehmen am 11. Oktober 2011 seine Umsatz- und Ergebniserwartung für das aktuelle Geschäftsjahr gesenkt und Maßnahmen zur Kostensenkung und Optimierung des Geschäftsmodells eingeleitet.

Im dritten Quartal erzielte die Phoenix Solar Gruppe demnach einen Konzernumsatz von 113,1 Millionen Euro (Q3/2010: 95,3 Millionen Euro). Der Umsatzanstieg von 18,7 Prozent resultiere im Wesentlichen aus dem starken Auslandsgeschäft, das um 53,4 Prozent auf 81,0 Millionen Euro (Q3/2010: 52,8 Millionen Euro) anstieg und 71,6 Prozent (Q3/2010: 55,5 Prozent) zum Konzernumsatz beitrug, so das Unternehmen. Der Umsatz im ehemaligen Leitmarkt Deutschland verringerte sich aufgrund des rückläufigen Zubaus bei Photovoltaik Anlagen dagegen um 24,4 Prozent auf 32,1 Millionen Euro (Q3/2010: 42,5 Millionen Euro).

Das Segment Komponenten & Systeme steigerte im dritten Quartal den Umsatz um 22,3 Prozent auf 65,8 Millionen Euro (Q3/2010: 53,8 Millionen Euro) und steuerte 58,2 Prozent (Q3/2010: 56,5 Prozent) zum Konzernumsatz bei. Das Segment Kraftwerke erzielte einen Umsatz von 47,3 Millionen Euro (Q3/2010: 41,5 Millionen Euro), was einer Steigerung um 14,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Dieses Segment trug 41,8 Prozent (Q3/2010: 43,5 Prozent) zum Gesamtumsatz bei.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im dritten Quartal mit -13,2 Millionen Euro (Q3/2010 Vorjahr: 4,3 Millionen Euro) deutlich unter dem Vorjahreswert. Die hohen Verluste resultieren im Wesentlichen aus Lagerbestandsabwertungen in Höhe von 9,6 Millionen Euro infolge des beschleunigten Preisverfalls im Verlauf des Quartals. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) lag bei -11,6 Prozent (Q3/2010: 4,5 Prozent). Nach Steuern betrug das Konzernergebnis im dritten Quartal -19,0 Millionen Euro (Q3/2010: 2,3 Millionen Euro), was einem Ergebnis pro Aktie von -2,66 Euro (Q3/2010: 0,31 Euro) entspricht.

In den ersten neun Monaten verringerte sich der Konzernumsatz der Phoenix Solar Gruppe um 44,7 Prozent auf 253,9 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 459,3 Millionen Euro). Der im Ausland erzielte Umsatz konnte dagegen um 53,4 Prozent auf 149,6 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 97,5 Millionen Euro) gesteigert werden und trug 58,9 Prozent (Q1-Q3/2010: 21,2 Prozent) zum Gesamtumsatz bei.

Das Segment Komponenten & Systeme lag nach neun Monaten mit einem Umsatz von 155,0 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 268,2 Millionen Euro) um 42,2 Prozent unter dem Vorjahreswert und steuerte 61,0 Prozent (Q1-Q3/2010: 58,4 Prozent) zum Konzernumsatz bei. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil stieg auf 40,8 Prozent (Q1-Q3/2010: 20,5 Prozent) des Segmentumsatzes. 

Das Segment Kraftwerke erzielte einen Umsatz von 98,9 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 191,1 Millionen Euro), was einem Rückgang um 48,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Auslandsumsatz konnte dagegen mit einem Anstieg auf 86,4 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 42,4 Millionen Euro) mehr als verdoppelt werden und trug 87,4 Prozent (Q1-Q3/2010: 22,2 Prozent) zum Segmentumsatz bei. Der Umsatzanteil dieses Segments am Konzernumsatz betrug 39,0 Prozent (Q1-Q3/2010: 41,6 Prozent).

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug nach neun Monaten -39,5 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 31,2 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) lag bei -15,6 Prozent (Q1-Q3/2010: 6,8 Prozent).

Nach Steuern betrug das Konzernergebnis nach neun Monaten -40,1 Millionen Euro (Q1-Q3/2010: 21,0 Millionen Euro), was einem Ergebnis pro Aktie von -5,52 Euro (Q1-Q3/2010: 3,04 Euro) entspricht.

Zum Ende des dritten Quartals lag der konsolidierte Auftragsbestand Unternehmensangaben zufolge bei 237 Millionen Euro (Q3/2010: 271 Millionen Euro) und damit um 12,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der um bereits im Bau befindliche Projekte bereinigte Auftragsbestand betrug 98 Millionen Euro (Q3/2010: 147 Millionen Euro). Der Auslandsanteil des Auftragsbestands stieg um 49,1 Prozent auf 173 Millionen Euro (Q3/2010: 116 Millionen Euro) und steuerte 73,0 Prozent (Q3/2010: 42,8 Prozent) zum gesamten Auftragsbestand bei. Der Auftragsbestand außerhalb Europas betrug 24 Millionen Euro (Q3/2010: 1 Million Euro), was einem Anteil von 10,0 Prozent (Q3/2010: 0,2 Prozent) am gesamten Auftragsvolumen entspricht.

„Trotz einer Steigerung bei Umsatz und Absatzvolumen hat der starke Preisverfall bei Solarmodulen zu einem erheblichen Ergebnisrückgang im dritten Quartal geführt. Um in diesem schwierigen Marktumfeld wieder profitabel zu werden, wollen wir uns zukünftig schlanker aufstellen und uns auf margenstarke Bereiche der Wertschöpfung konzentrieren“, so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.

Wie am 11. Oktober 2011 bekanntgegeben, hat die Phoenix Solar AG ihre Umsatz- und Ergebniserwartung für das Geschäftsjahr 2011 gesenkt und geht nun von einem Umsatz in der Bandbreite von 350 bis 400 Millionen Euro und einem Ergebnis (EBIT) von -42 bis -49 Millionen Euro aus. Um im nächsten Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone zu kommen, seien Maßnahmen zur Kostensenkung und Optimierung des Geschäftsmodells eingeleitet worden, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

Quelle: Phoenix Solar AG

Alle Angaben ohne Gewähr


  

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