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12.12.2012 |
„Geht uns aus der Sonne!“ - Für eine Energierevolution mit weltweiter Ausstrahlung
„Geht uns aus der Sonne!“, lautet die Titelaufforderung der neuen Ausgabe des Umweltmagazins zeo2 an die regierenden Energiewender wider Willen. Gerichtet ist sie an all die Skeptikerinnen und Skeptiker, die die kräftige Erhöhung der Strompreise als Munition für die große Abrechnung mit der Energiewende und den Erneuerbaren Energien entdeckten: Bild, FAZ und Spiegel, Energiemonopolisten, FDP-Minister, Ökonomie-Professoren und Energieberater. Die aktuelle neo2- Titelgeschichte zeigt Flagge gegen mediales Dauergenöle zur Energiewende: Für eine Energierevolution mit weltweiter Ausstrahlung.
Seit dem gestrigen Dienstag ist die neue Ausgabe des Umweltmagazins zeo2 am Kiosk. Die Titelstrecke des Hefts, das im taz-Verlag erscheint und von der Deutschen Umwelthilfe e. V. herausgegeben wird, setzt einen Kontrapunkt gegen die herbei geschriebene Dauerkrise der Energiewende und wirft einen entschieden anderen Blick auf die deutsche Energierevolution.
Gelegentlich fiel das böse Wort Gehirnwäsche. Bild, FAZ und Spiegel, Energiemonopolisten und FDP-Minister, Ökonomie-Professoren und Energieberater schossen aus allen Rohren auf die Energiewende. Als Munition für die große Abrechnung entdeckten die Skeptiker die kräftige Erhöhung der Strompreise. Inzwischen haben wir das Gröbste überstanden, und es ist Zeit, einen anderen Blick auf die Energierevolution zu werfen, die unser Land erfasst hat.
Es ist eine Revolution mit weltweiter Ausstrahlung, deren Folgen bis in die kleinsten Dörfer Afrikas und Lateinamerikas zu spüren sind, wo Solarzellen plötzlich bezahlbar werden. Der globale Siegeszug von Sonne Wind und Co. inmitten einer weltumspannenden Depression hat seinen Ausgangspunkt in Millionen kleinen Energie-Projekten zwischen Cap Arkona und Bodensee. Ein Viertel unserer Stromversorgung wird inzwischen von den Erneuerbaren Energien gedeckt. Ein Anfang. Und ein Weltrekord! Gut gemacht, Deutschland! Und die Herren Rösler, Altmaier, Brüderle? „Geht uns aus der Sonne!“, lautet die Titelaufforderung an die regierenden Energiewender wider Willen.
Doch wie sieht es mit anderen Politikern aus? Die SPD hat Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten gekürt. Ist er ein guter Kandidat? Hat er Antworten auf die großen Herausforderungen? Und wie buchstabiert er sustainable development? Das zeo2-Portrait des Kandidaten erinnert an dessen fast vergessene Vergangenheit als Umweltpolitiker. Der bekennende Anti-Öko war einst umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Umwelt-Staatssekretär in Schleswig-Holstein. Er war im Bundesforschungsministerium für den Schnellen Brüter verantwortlich und schrieb für Kanzler Helmut Schmidt ein Entsorgungskonzept für deutsche Atommeiler. Jetzt bescheinigt ihm nicht nur Bärbel Höhn, die einst mit ihm zusammen NRW regierte: „Er hat dazugelernt, er ist anpassungsfähig.“ Das klingt, als wolle Höhn die eigene Partei beruhigen. „Neue Einsichten zu nachhaltigen Aussichten sind von Steinbrück eher nicht zu erwarten“, bilanziert zeo2.
Außerdem im aktuellen neo2: Die letzte Chance der Kleinbauern: Die hundert familiären Bauernbetriebe des Neuland-Verbandes versuchen den Spagat zwischen tierfreundlich, hochwertig und bezahlbar. Können sie damit nach 25 Jahren endlich den Durchbruch schaffen?
Er ist der heilige, der magische, der mystische Fluss: der Jordan. Doch aus dem mächtigen Strom im Garten des Herrn ist ein fast ausgetrocknetes Rinnsal geworden. Zu seiner Rettung trafen sich in Jericho Palästinenser und Israelis zur gemeinsamen historischen Krisenkonferenz. Ein ökologischer Masterplan soll den Jordan retten. Unmittelbar nach der Konferenz eskalierte erneut die Gewalt im Nahen Osten. Die Flusskonferenz war ein Hoffnungsschimmer, immerhin das. Für zeo2 hat die Norwegerin Ranveig Eckhoff als einzige Journalistin teilgenommen. Für den Titel ihrer Reportage wählte sie eine Beschwörungsformel: Roll, Jordan, Roll!
Ein Wilderer erzählt: Viele Jahre seines Lebens hat der Kameruner Daniel Akala als Jäger und Fallensteller Affen getötet und die Beute als Buschfleisch verkauft. „Das Fleisch wilder Tiere aus dem Wald ist für uns ein besonderer Genuss“, sagt er. Jetzt ist Akala über ein Ausstiegsprogramm Tierpfleger geworden. Er holt Futter für die Affenwaisen in der Auffangstation des Limbé Wildlife-Center. Sein Einblick in das Leben eines Wilderers zeigt, dass es in den ärmsten Regionen Kameruns nur wenige Alternativen zur illegalen Jagd gibt.
Außerdem: Gutes zu Weihnachten; Nahreise: Sauna am Kiez. Wirtschaft: Aalglatt abgewimmelt vom Ökostromanbieter HitStrom; Mobilität: Ein Rad zum Reinhängen.
Die neue zeo2 (Ausgabe 01/2013) ist ab sofort am Kiosk und im Abo unter www.taz.de/zeitung/abo/zeozwei/ erhältlich.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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