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29.12.2012

Greenpeace 2013: „Die Energiewende ist nicht aufzuhalten“

Trotz der vielen Auseinandersetzungen um die Energiewende zieht Greenpeace eine positive Bilanz für das Jahr 2012: Knapp ein Viertel des Stroms in Deutschland kommt inzwischen aus erneuerbaren Quellen. Im Jahr 2020 kann der Anteil auf 45 Prozent ansteigen. „Die Energiewende ist nicht aufzuhalten. Sie kommt bei der Stromerzeugung schneller voran, als sogar wir dachten“, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland.

„Aber bei der Effizienz hapert es. Und es stammen noch rund zwei Drittel des Stroms aus schmutzigem und gefährlichem Atom- und Kohlestrom. Die Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken suchen mit ihren politischen Helfern weiterhin ihren Vorteil und blockieren an vielen Stellen. Doch die Energiewende und der Schutz des Klimas brauchen Pioniere und Macher, keine Blockierer. Der Bundestagswahlkampf im nächsten Jahr wird zeigen, wer auf welcher Seite steht“, so Behrens weiter.

Die Auswirkungen des Klimawandels haben mit Hurrikan Sandy erstmals die Ostküste der USA und New York schwer getroffen. Auch Haiti und Kuba mussten unter dem Sturm leiden. „Die Verluste durch die Folgen des Klimawandels sind zu hoch“, betont Behrens. „Der Schutz des Klimas bleibt die größte Herausforderung. Greenpeace muss sich als unabhängige Organisation dafür einsetzen, die Öl- und Kohlelobby zurückzudrängen.“ Daher wollen die Umweltschützerinnen und Umweltschützer besonders die Arktis, eine der letzten unberührten Regionen der Erde, vor der Ausbeutung durch die Ölindustrie schützen. Greenpeace wird weltweit noch stärker zusammenarbeiten, um mit Kampagnen Druck für Lösungen zu erzeugen. 

Besonders erfolgreich lief nach Angaben des Umweltschutzverbands die internationale Zusammenarbeit der weltweiten Greenpeace-Büros mit der Detox-Kampagne. Greenpeace hatte belegt, wie gefährliche Textilchemikalien vor allem durch Fabrikabwässer in Herstellungsländern und durch Waschen im Absatzland in die Gewässer gelangen. Proteste von Greenpeace-Aktivisten in Geschäften vieler Länder und zahlreiche Web-Aktivitäten führten dazu, dass elf große Modemarken gesundheits- und umweltschädliche Chemikalien bis zum Jahr 2020 aus ihrer Produktion verbannen werden. 

Ein weiterer Schwerpunkt von Greenpeace war auch dieses Jahr der Schutz der heimischen Wälder, derzeit vor allem in Bayern und Niedersachsen. Im Jahr 2007 beschloss die Bundesregierung, zehn Prozent der öffentlichen Wälder unter Schutz zu stellen. Derzeit ist es etwa ein Prozent. Bis diese Vorgabe umgesetzt ist, setzt sich Greenpeace für einen Einschlagstopp für öffentliche Buchenwälder ein, die älter als 140 Jahre sind. Greenpeace unterstützt zudem die Pläne, neue Nationalparks einzurichten. 

Das Greenpeace-Jahr 2012: www.greenpeace.de

Quelle: Greenpeace Deutschland

  

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