Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
17.06.2013

IG Metall: Bundesregierung macht gravierende Fehler bei Energiewende

Die IG Metall hat vor dem Verlust von 200.000 Arbeitsplätzen in Deutschland durch Verzögerungen bei der Energiewende gewarnt. Es hapere an einem verlässlichen politischen Ordnungs- und Regulierungsrahmen, heißt es in einem offenen Brief an die Bundesregierung. Netzentwicklung, Lösungen für den Strommarkt und Forschungs- und Fördermaßnahmen würden auf der Strecke bleiben.

Der Brief mit dem Titel „Energiewende jetzt“ erschien letzte Woche in mehreren großen deutschen Tageszeitungen in Form einer ganzseitigen Anzeige. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, und dem Zweiten Vorsitzenden, Detlef Wetzel, rund 50 Betriebsratsvorsitzende großer, von der Energiewende betroffener, Unternehmen.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern von der Bundeskanzlerin, aber auch vom Wirtschafts- und Umweltminister, mehr politische Initiativen, um den aktuellen Stillstand zu überwinden. „Stehen Sie nicht auf der Bremse, sondern gestalten Sie die Zukunft mit uns. Erarbeiten Sie einen Masterplan, um die Energiewende zu einem industriellen Erfolg zu machen“, heißt es in dem Brief. Der Wert der Energiewende für nachhaltige industrielle Zukunftsinvestitionen dürfe nicht zerredet werden und im Hick-Hack der Interessenkonflikte untergehen.

Viele Unternehmen und ihre Beschäftigten hätten sich als grüne Unternehmen positioniert und eine gute Ausgangssituation, um Vorreiter auf wichtigen „grünen“ Märkten zu sein. Indes gebe die aktuelle Entwicklung in vielen Branchen und Betrieben Anlass zur Sorge. Innovationen würden zurückgefahren oder zögerlich betrieben, Geschäftsfelder aufgegeben oder in Frage gestellt, Standorte geschlossen und tausende Arbeitsplätze abgebaut. 

„Der Effekt: Es wird nicht mehr, sondern weniger investiert, während Dumping-Strategien zunehmen ebenso wie die Gefahr von Know-how- und Beschäftigungsverlusten. Wer die industrielle Leistungsfähigkeit stärken will, muss grüne Innovation durch die Energiewende fördern und das zu wettbewerbsfähigen Preisen. Sie muss ein Leitmotiv im industrie- und energiepolitischen Handeln der Bundesregierung sein“, heißt es in dem Brief.

Quelle: IG Metall

  

Vorheriger Artikel:
WWF: USA bei Klimaschutz in die Pflicht nehmen
Nächster Artikel:
Standortgemeinden profitieren künftig stärker von Photovoltaik-Parks

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 09.12.2019 20:33
                                                                 News_V2