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19.10.2006

EU-Aktionsplan „Energieeffizienz steigern“

Mit einem groß angelegten Aktionsplan will die EU-Kommission der Energieverschwendung in Europa Einhalt gebieten. Heute wurde in Brüssel ein entsprechendes Energiespar-Paket vorgestellt. Es bündelt rund 75 Maßnahmen, mit denen die Kosten für Öl, Gas und Strom der Kommission zufolge langfristig um rund 100 Milliarden Euro jährlich gesenkt werden können. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) unterstützt die „ehrgeizige Zielsetzung der EU“. Deutschland sei aufgrund seines Know-hows gut aufgestellt, um eine Vorreiterrolle in Sachen Energieeffizienz auf europäischer und internationaler Ebene einzunehmen, so die dena.

Der ambitionierte Aktionsplan der EU-Kommission sieht eine Primärenergieeinsparung um 20 Prozent bis 2020 vor. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket, vor allem in den Bereichen Strom Gebäude und Verkehr, will die Kommission dieses Ziel erreichen. Die Initiativen reichen von Vorgaben für stromsparende Haushaltsgeräte und Wärmdedämmung beim Hausbau bis hin zu Auflagen für die Autoindustrie. Hier geht es vor allem darum, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2012 auf 120 Milligramm je Kilometer zu senken.

EU-Energiekommissar Andris Piebalgs erläuterte, die Europäer vergeudeten mindestens 20 Prozent der Energie, die sie verbrauchten. Dabei gehe, wer Energie spare, nicht nur gegen den Klimawandel an. Er mache sich auch unabhängiger vom Import fossiler Brennstoffe aus dem Ausland.

Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena): „Die dena unterstützt die ehrgeizige Zielsetzung der EU und sieht sogar noch weitergehende Potenziale. Dies ist durch ein effektives Zusammenwirken ordnungsrechtlicher, förderpolitischer und marktorientierter Maßnahmen möglich. Deutschland ist aufgrund seines Know-hows gut aufgestellt, um eine Vorreiterrolle in Sachen Energieeffizienz auf europäischer und internationaler Ebene einzunehmen." Die dena hat für Deutschland eine Energieeffizienzstrategie entwickelt, mit der eine Senkung des Primärenergieverbrauchs um 22 Prozent bis 2020 möglich ist.

Im Rahmen der EU-Öko-Design-Richtlinie sollen Mindesteffizienzanforderungen für bestimmte Gruppen energiebetriebener Produkte, darunter Klimaanlagen, Fernseher, Computer und Waschmaschinen festgelegt werden. Auch die Ausweitung der Energieverbrauchskennzeichnung und eine regelmäßige Aktualisierung der Klassifizierungen sind vorgesehen. Weiter will die EU-Kommission Mindestanforderungen für die Energieeffizienz neuer und renovierter Gebäude festlegen. Für Pkw wird eine aussagekräftigere Kennzeichnung des Kraftstoffverbrauchs gefordert. Schließlich wird die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Energieeffizienz als vorrangige Maßnahme eingestuft.

Die dena befürwortet auch den in der EU-Richtlinie vorgesehenen Maßnahmenkatalog. Der Schwerpunkt solle vor allem auf den marktorientierten Maßnahmen liegen, weil es darum gehe, Märkte für Energieeffizienz zu entwickeln. Mit bundesweiten Kampagnen wie „Initiative EnergieEffizienz“ und „zukunft haus“ informiert und berät die dena schon heute Verbraucherinnen und Verbraucher in Privathaushalten, der Industrie und im Dienstleistungssektor, wie sie Kosten und Energie sparen können.

Mehr unter www.dena.de, www.initiative-energieeffizienz.de und www.zukunft-haus.info

Quelle: AFP, verivox, dena

  

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