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29.03.2007

ersol: „Aufwärmphase“ in 2006 und 2007 vor großem Schritt in 2008

Während der vergangenen zwei Jahre habe das Unternehmen konsequent das Fundament bereitet, um in 2008 einen bedeutenden Schritt bei der Kostenreduktion im Bereich kristalliner Silizium-Fotovoltaik-Produkte zu erreichen, meldet die ersol Solar Energy AG (ersol) in einer aktuellen Pressemitteilung. ersol erwartet, dass auf Modulebene bis 2008 Kostensenkungen in der kristallinen Technologie von rund 25 Prozent und bis 2010 von rund 40 Prozent gegenüber den Werten von 2006 erreicht werden können.

Durch den Erwerb des Waferherstellers ASi Industries und des Silizium-Recycling-Betriebs SRS sei die kristalline Wertschöpfungskette vom Silizium bis zur Solarzelle geschlossen und ein integriertes Unternehmen gebildet worden. Aktuell stellten die kostengünstig intern produzierten Wafer in der ersol Gruppe rund 80 Prozent der Versorgung dar. Des Weiteren sei es ersol gelungen, langfristige Lieferverträge mit führenden Herstellern von Polysilizium abzuschließen.

In technologischer Hinsicht konnte die ersol Gruppe nach eigenen Angaben stetig die Leistungen und Wirkungsgrade ihrer monokristallinen Solarzellen bei gleichzeitiger Verringerung der Waferdicke erhöhen. Diese Entwicklung soll über die kommenden Jahre stetig weitergeführt werden. Dem schnellen Aufbau der Kapazitäten sei es schließlich zu verdanken, dass es ersol gelinge, Wirtschaftlichkeit durch Massenproduktion zu erreichen.

„Um die Kostenziele 2010 zu realisieren, hat ersol zudem beschlossen, den Weg zu einem voll integrierten Fotovoltaik Unternehmen konsequent fortzusetzen und mittelfristig auch die Stufe der Modulherstellung teilweise mit zu integrieren“, erläutert der ersol Vorstandsvorsitzende Dr. Claus Beneking die Pläne der Gruppe. Durch diesen Schritt könne sich die ersol Gruppe den direkten Zugang zum Markt und damit eigene Absatzkanäle mit einer eigenständigen Marke erschließen. ersol geht davon aus, dass in Zukunft wichtige Teilmärkte nur erreicht werden können, wenn eine kostenseitig kontrollierte und technologisch integrierte Modulfertigung an die Zellproduktionsstufe angeschlossen wird.

Weiterhin werden Solarzellen jedoch unverändert auch auf Basis der bereits abgeschlossenen Verträge verkauft und die guten Kooperationen mit Zellkunden des Unternehmens fortgeführt, heißt es in der Mitteilung weiter. Die kristalline Silizium-Technologie bilde auch künftig den Schwerpunkt der unternehmerischen Aktivitäten. Bis Ende 2007 soll die Produktionskapazität für kristalline Solarzellen an den Standorten Erfurt und Arnstadt auf 180 MWp und bis Ende 2008 auf 220 MWp erweitert werden. Aus heutiger Sicht erwartet ersol einen weiteren Ausbau der Kapazität im kristallinen Bereich auf bis zu rund 500 MWp in 2012. Als Kapazität der kristallinen Modulfertigung sind rund 50 MWp für 2009 angedacht. Sie könnte später auf 100 MWp erweitert werden.

Als additiven Technologiepfad habe ersol in den Aufbau der Silizium-Dünnschichttechnologie investiert. „Auch in diesem Bereich gehen wir von erheblichen Kostensenkungspotenzialen aus“, so Beneking. Da auch die Dünnschicht-Produktlinie bis zur Modulebene betrieben werden soll, könne ersol seinen Kunden zukünftig zwei Modultechnologien anbieten.

Im Zuge des zukünftigen Einstiegs in die kristalline Modulfertigung wird ersol eine Anpassung seiner Segmentberichterstattung vornehmen. Ab dem 1. Quartal 2007 wird der Konzern folgende vier Segmente ausweisen: ersol Silicon, ersol Wafers, ersol Solar Cells und ersol Modules. Der neue Unternehmensbereich ersol Modules wird anfangs die Bereiche Thin Film und Trading zusammenfassen und später auch die Produktion von kristallinen Modulen einbeziehen. ersol ist überzeugt, mit den auf Basis dieses Geschäftsmodells realisierbaren Kostensenkungen einen Durchbruch bei der Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom zu erreichen.

2008 will ersol Kapazitäten in Höhe von nominal 220 MWp für kristalline Solarzellen und von 40 MWp im Bereich Dünnschicht erreichen. Der avisierte Output in Höhe von 140 MWp beziehungsweise 24 MWp sei bereits heute nahezu verkauft. ersol geht davon aus, dass diese Entwicklung zu einem Umsatz zwischen 320 und 330 Millionen Euro führt, während sich das operative Ergebnis mehr als verdreifacht und zwischen 70 und 80 Millionen Euro erwartet wird. Insbesondere sollen auch die Auslandsumsätze steigen und zu einer höheren Unabhängigkeit vom deutschen Fotovoltaik Markt führen: Derzeit liegt der Anteil vom Auslands- zum Gesamtumsatz noch bei 43 Prozent, er soll mittelfristig auf 50 Prozent anwachsen.

Mit der Vorlage der testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2006 bestätigt die ersol AG ihre vorläufigen Angaben zum Umsatz (2006: 127,8 Millionen Euro, Vorjahr: 64,4 Millionen Euro) und berichtet mehr als eine Verdopplung beim Ergebnis nach Steuern (2006: 12,3 Millionen Euro, Vorjahr: 5,9 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs ebenfalls um mehr als 100 Prozent auf 20,3 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5 Millionen Euro). Auch die EBIT-Marge entwickelte sich nach Angaben des Unternehmens positiv: Sie erreichte 15,9 Prozent, nach 14,7 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie ist auf 1,25 Euro gestiegen (Vorjahr: 0,93 Euro).

Konzernweit waren für die ersol AG zum Ende des letzten Jahres 130 Frauen und 318 Männer tätig. Die Gruppe hat 2006 knapp 160 neue Arbeitsplätze geschaffen und beschäftigte zum Jahresende 448 Mitarbeiter. Anfang März wurde bereits die 500-Marke überschritten, heißt es.

Quelle: ersol Solar Energy AG

  

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