Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
22.12.2009

Forschungsprojekt für nächste Generation von CIS-Dünnschicht-Solarzellen gestartet

Das Projekt „Technologieentwicklung für die Dünnschicht-Photovoltaik“ (TEDD), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für den Zeitraum von drei Jahren gefördert wird, geht an den Start. Die Koordination hat Würth Solar (Schwäbisch Hall) übernommen. Im Rahmen von TEDD werden Synergieeffekte erwartet, die sich durch das Zusammenspiel druckbarer organischer und anorganischer Absorbermaterialien und Funktionsschichten für zukünftige Generationen von Dünnschicht Solarzellen ergeben.

Die Aktivitäten sind innerhalb des Spitzenclusters „Forum Organische Elektronik“ angesiedelt. Das interdisziplinäre Projekt wird gemeinsam mit den Verbundpartnern Merck KGaA (Darmstadt), Trumpf Laser GmbH & Co. KG (Schramberg), dem Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung (Stuttgart) und dem Karlsruhe Institute of Technology (Karlsruhe) umgesetzt. Rund 15 Materialwissenschaftler, Ingenieure, Chemiker und Physiker sind beteiligt.

Ziele sind die Materialentwicklung und das Drucken von Cu(In, Ga)Se2-Dünnschichtsolarzellen (CIS) in Verbindung mit organischen Materialien und der Erweiterung zur Tandemsolarzelle, heißt es in einer Pressemitteilung. Ebenfalls untersucht wird die Eignung von Lasern zur Nachbehandlung der vakuumfrei aufgebrachten Absorberschicht. Mit den neuen Methoden und Materialien kann die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen weiter verbessert werden. Gleichzeitig entstehen neue Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch den Einsatz flexibler Substratmaterialien wie Metall- oder Kunststofffolien.

Im Rahmen von TEDD werden Synergieeffekte erwartet, die sich durch das Zusammenspiel druckbarer organischer und anorganischer Absorbermaterialien und Funktionsschichten für zukünftige Generationen von Dünnschicht Solarzellen ergeben. Um eine vollständige Druckbarkeit des Solarzellenschichtverbundes zu erzielen, werden organische Funktionsschichten zur Anwendung kommen. Die Erweiterung zur Tandemsolarzelle und damit der effizienteren Ausnutzung des Sonnenlichtspektrums wird angestrebt.

Voraussetzung für das Drucken der anorganischen CIS-Absorberschicht ist die Verfügbarkeit geeigneter Materialien und die Weiterverarbeitung zu Tinten und Pasten. Die Drucktechnik eröffnet ein großes Potenzial zur Kostenreduzierung durch hohe Durchsätze und den möglichen Verzicht auf die bisherige, relativ energie- und kostenintensive Verdampfungstechnik im Vakuum. Nach wie vor erforderlich ist jedoch die thermische Nachbehandlung im Anschluss an das Aufbringen der Schicht. Als möglicher Ersatz sollen dafür neue Lasersysteme entwickelt und erprobt werden.

TEDD verfolgt mit der Verbindung aus dem Einsatz neuer Materialien, der Kombination aus Organik und Anorganik sowie vielversprechender Verfahren einen neuartigen Ansatz. Mit den beteiligten Partnern und deren jeweiligen Know-how wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Materialentwicklung über die Beschichtungsmethoden und die einzelnen Verarbeitungsschritte zu Solarzellen und Modulen mit der Kombination von anorganischen und organischen Schichten einschließlich ihrer möglichen Vermarktung abgedeckt. Der Forschungs- als auch der Produktionsstandort Deutschland erhält damit eine nachhaltige Stärkung.

Unterstützt wird die Zusammenarbeit der Partner durch die InnovationLab GmbH in ihrer Funktion als Forschungs- und Transferplattform der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie zeichnet außerdem für die Managementaufgaben des Spitzenclusters „Forum Organische Elektronik“ verantwortlich, dem dieses Projekt zugeordnet ist. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 3 Millionen Euro mit einer Förderquote von 50 Prozent durch das BMBF.

Quelle: Würth Solar

  

Vorheriger Artikel:
Schlüsselrolle im Klimaschutz: Solarthermische Kraftwerke, Photovoltaik und Energieeffizienz
Nächster Artikel:
COLEXON Energy AG übergibt 2,4-MWp-Anlagenportfolio in Sachsen

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 19.06.2019 13:27
                                                                 News_V2