Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
29.12.2010

Ökostrom ist kein Preistreiber: „Das Problem heißt Teuerstrom“

Stromanbieter sorgen zum Jahreswechsel für großes Aufsehen: Mit kräftigen Preiszuschlägen erhöhen sie Millionen Haushalten den Strompreis. Begründet wird die Erhöhung von vielen Energiekonzernen und Stadtwerken mit der Umlage für Erneuerbare Energien. Doch am Ökostrom liegt es nach Ansicht von Branchenkennern gar nicht: „Wir haben kein Problem mit Ökostrom - das Problem in Deutschland heißt Teuerstrom“, sagt Robert Mundt, Vorstandsvorsitzender der FlexStrom AG.

Nach Angaben der Tarifexperten von check24 erhöhen rund 570 Versorger in ganz Deutschland ihre Preise. Der konzernunabhängige Anbieter FlexStrom hatte im letzten Jahr bereits einen überdurchschnittlich hohen Ökostrom Anteil von 38,2 Prozent - und gehört eigenen Angaben zufolge trotzdem zu den besonders günstigen Anbietern auf dem deutschen Strommarkt. 

Der ständige Anstieg der Strompreise ist Deutschland ist nach Aussage von FlexStrom vor allem auf die Strukturen des Strommarktes zurückzuführen. Große Stromproduzenten dominieren, das Bundeskartellamt hat für 2011 bereits eine genaue Untersuchung angekündigt. Der Großteil der Haushalte in Deutschland bezieht seinen Strom immer noch vom Grundversorger - und bezahlt damit viel mehr als nötig. Durch einen Wechsel zu günstigen Anbietern kann ein Familienhaushalt somit leicht mehrere hundert Euro einsparen. 

Die Umlage für Ökostrom wird von vielen Anbietern aktuell offenbar als Vorwand für ihren Preiszuschlag genutzt. Dies hatte auch der Präsident der Bundesnetzagentur bereits öffentlich kritisiert. Die Abgabe, die von jedem Stromkunden zu zahlen ist, steigt zum 1. Januar um 1,76 Cent je Kilowattstunde. 

Viele Preiserhöhungen fallen jedoch deutlich höher aus: So erhöht Vattenfall den Grundversorgungstarif in Berlin um 2,33 Cent je Kilowattstunde, die Stadtwerke Leipzig verlangen ab Januar 3,09 Cent je Kilowattstunde mehr und die Stadtwerke Düren, ein Unternehmen der RWE-Gruppe, erhöht sogar um 3,45 Cent. 

Quelle: FlexStrom AG


  

Vorheriger Artikel:
Evergreen Solar verdoppelt Produktgarantie für Photovoltaik-Module
Nächster Artikel:
Photovoltaik-Kraftwerk auf Kirchendach feiert Geburtstag

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 11.12.2019 10:56
                                                                 News_V2