Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
09.02.2011

Erneuerbare Energien legen auch 2010 weiter zu

Die Erneuerbaren Energien machen Deutschland zunehmend unabhängiger von teuren Energieimporten. Allein im vergangenen Jahr haben sie die Einfuhr fossiler Energierohstoffe im Wert von 7,4 Milliarden Euro überflüssig gemacht (2009: 6 Milliarden Euro). Darüber hinaus haben die Erneuerbaren Energien versteckte Kosten in Höhe von mehr als 8 Milliarden Euro vermieden – das sind Kosten für Klima-, Umwelt-, Gesundheits- und Materialschäden, die durch die Verwendung fossiler und atomarer Brennstoffe entstehen, im Preis dieser Technologien aber nicht enthalten sind.

Insgesamt stieg die Energiebereitstellung aus regenerativen Quellen nach aktuellen Berechnungen des BEE in den Bereichen Strom Wärme und Verkehr im vergangenen Jahr gegenüber 2009 insgesamt um 16 Milliarden Kilowattstunden an. Das bedeutet einen Zuwachs um 6,4 Prozent auf rund 265 Milliarden Kilowattstunden. Dies entspricht einem Anteil von 10,5 Prozent Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland. 

BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Der Beitrag der Erneuerbaren zu einer bezahlbaren, sauberen und ressourcenschonenden Energieversorgung steigt von Jahr zu Jahr. Mit jeder Kilowattstunde mehr aus regenerativen Energien ist die Wirtschaft hierzulande besser gegen steigende Öl-, Gas- und Kohlepreise auf dem Weltmarkt versichert.“ 

Um die bisherige Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren fortzuschreiben, seien jedoch erhebliche Anstrengungen auf Seiten der Politik wie auch der Unternehmen notwendig. „Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu den positiven Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dazu neue Instrumente, um endlich die Erneuerbaren im Wärmebereich voranzubringen“, erläuterte Schütz. Andernfalls könne die Branche ihre ambitionierten Ausbauziele nicht garantieren. 

Regierung und Parlament müssten die anstehenden Novellierungen des EEG und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) dafür nutzen, den Umbau der Stromwirtschaft konsequent fortzusetzen. Schütz: „Nach der falschen Entscheidung für eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken benötigen unsere Unternehmen jetzt dringend das Signal, dass es sich für sie lohnt, weiter auf Innovation und Investition zu setzen.“ Dann könnten die Erneuerbaren nach Einschätzung des BEE 2020 bereits die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland decken. Im Jahr 2010 waren es bereits 17,4 Prozent. 

Im Wärmesektor hingegen geht der Ausbau der Erneuerbaren weiterhin viel zu langsam voran. So lag die Energiebereitstellung aus Erneuerbaren im Jahr 2010 nur knapp 5 Milliarden Kilowattstunden oder 4,3 Prozent über dem Wert von 2009. „Die Wärmeerzeugung ist und bleibt der springende Punkt in Sachen Klimaschutz und Ressourcensicherheit. Wir verbrauchen dafür rund die Hälfte unserer gesamten Energie. Nach wie vor fehlt hier jedoch ein verlässliches und vor allem haushaltsunabhängiges Ausbauinstrument“, kritisierte Schütz. Mit 8,9 Prozent stagniere der Anteil der Erneuerbaren an der Wärmeversorgung auf vergleichsweise niedrigem Niveau. 

Auch im Verkehrsbereich konnten die Erneuerbaren ihren Beitrag zur Kraftstoffbereitstellung im vergangenen Jahr kaum steigern und verharren bei einem Anteil von nur 5,7 Prozent. Schütz: „Die Potenziale von Biodiesel und Bioethanol müssen stärker genutzt und deren Förderung an der Treibhausgasbilanz ausgerichtet werden, um schnell fossiles Öl zu ersetzen und Treibhausgasemissionen zu senken.“ Zudem müssten in allen EU-Mitgliedsstaaten zügig die verbindlichen Nachhaltigkeitskriterien für Biokraftstoffe einheitlich umgesetzt werden.
Die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa werden auch die Diskussionen am Montagabend bestimmen, wenn sich führende Köpfe der Branche mit Vertretern aus Politik, Medien und Verwaltung zum Neujahrsempfang des BEE in Berlin treffen. Gastredner ist in diesem Jahr der EU-Energiekommissar Günther Oettinger, der seine Vorstellungen von einer europäischen Energiepolitik erläutern wird. 

Alle Zahlen für die Jahre 2006 bis 2010 im Überblick

Quelle: BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

  

Vorheriger Artikel:
TÜV Rheinland bewertet Conergy PowerPlus Module mit „gut +“
Nächster Artikel:
TÜV Rheinland: Photovoltaik-Module von SOLON besonders resistent gegen Ammoniak

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 20.10.2020 10:21
                                                                 News_V2