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12.07.2006

DGS startet Erhebung zu Preisen von Fotovoltaik-Anlagen

„Alle Beteiligten im Fotovoltaik Markt in Deutschland wissen, dass der Preisanstieg für Fotovoltaikanlagen in den letzten Jahren schnellstmöglich gebremst und zu einem Preisrückgang werden muss“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) in ihrer jüngsten Veröffentlichung. Hintergrund ist die nächste Senkung der Einspeisevergütung nach dem EEG zum 1. Januar 2007, die bei weiter steigenden Preisen zu einem Markteinbruch führen könnte. Die DGS will jetzt Endkunden zur aktuellen Preisentwicklung befragen.

Angesichts der nächsten Degression der Einspeisevergütung von 5 Prozent bzw. 6,5 Prozent am 1. Januar 2007 sei eine Preissenkung absolut notwendig, schreibt die DGS, um einen Markteinbruch zu verhindern. Hinzu komme, dass die Bundesregierung das Erneuerbare Energien Gesetz im Jahre 2007 auf den Prüfstand stellen wird. Dazu werden dann auch Zahlen erhoben werden.

Insbesondere die Modullieferanten hat die DGS bei ihrer Forderung nach Preissenkungen im Blick. Die Hersteller von Wechselrichtern hätten „ihre Hausaufgaben bereits gemacht und die Preise schon im Jahre 2005 gesenkt“. Auch aus Sicht der Installateure zeigten sich laut DGS beim Verkauf erste Hemmnisse. Nach ihrer Beobachtung würden beispielsweise Kreditangebote für Fotovoltaik Anlagen seitens der Banken bereits wieder zurückgefahren.

Die DGS möchte nun eine aktuelle Preiserhebung machen und Endkunden befragen, denen im Jahr 2006 Fotovoltaik Anlagen angeboten wurden und werden. Über die DGS-Seite (genau: www.dgs.de/?id=1704) können Endkunden mitteilen, welche Preise von den jeweiligen Installationsbetrieben gefordert werden. Benötigt werden Angaben zum Angebotspreis pro kWp (inkl. Installation, ohne Mehrwertsteuer), die Größe der FV Anlage in kWp und die Region in Deutschland (PLZ), in der die Anlage installiert werden soll. Auch die Installateure selbst können sich an der Befragung, deren Ergebnisse zeitnah auf den Seiten der DGS veröffentlicht werden sollen, beteiligen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)

  

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