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03.08.2006

Erneuerbare Energien: Jedes Jahr ein Prozent weniger Abhängigkeit

Mit einem offenen Brief hat sich die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel gestellt. Die Regierungschefin hatte in einer Rede zum 20-jährigen Jubiläum des Forschungszentrums Karlsruhe erklärt, den Anteil an Energieimporten in Deutschland reduzieren zu wollen. Dies sei nur mit Hilfe Erneuerbarer Energien möglich, erklärten die Verbände der Erneuerbaren Energien in ihrem Schreiben. Ohne Erneuerbare Energien sei der Preisaufstieg bei Strom Heizkosten und Benzin nicht aufzuhalten.

Fast drei Viertel der in Deutschland verbrauchten Energieträger wie Öl, Gas, Kohle und Uran stammen aus dem Ausland, insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland, so die Verbände der Erneuerbaren Energien. Und das mit steigender Tendenz. Nur mit Hilfe Erneuerbarer Energien und einem effizienteren Umgang mit Energie könne diese Abhängigkeit zurückgeführt werden. Allein durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sei eine Reduzierung der Importabhängigkeit um jährlich einen Prozentpunkt möglich, ist sich die Branche sicher. Bereits heute sparten die Erneuerbaren Energien Energieimporte im Wert von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr ein.

In ihrer Rede zum 20-jährigen Jubiläum des Forschungszentrums Karlsruhe hatte Bundeskanzlerin Merkel gesagt: „Wir wollen die Abhängigkeit von Importen so weit wie möglich verringern. Wir wollen möglichst konstante Preise garantieren. Wir sehen aber in diesen Tagen, wie schwierig das ist. Außerdem müssen wir den globalen Klimawandel im Blick haben. Wer sich einmal die Wachstumsraten in anderen Regionen der Welt anschaut, der erkennt, vor welch großer Aufgabe wir stehen.“

Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie: „Erneuerbare Energien und der sparsamere Umgang mit Energie sind der einzig mögliche Weg, um aus der Falle der Importabhängigkeit noch rechtzeitig herauszugelangen. Deutschland hat die Technologie dafür und kann maßgebend auch für andere Länder sein.“

Ohne Erneuerbare Energien sei der Preisaufstieg bei Strom Heizkosten und Benzin nicht aufzuhalten. Bereits heute seien Erneuerbare Energien häufig günstiger als Öl, Gas und herkömmlich produzierter Strom Zudem würden Umweltkosten in Milliardenhöhe gespart. Für zukünftige Generationen bedeuteten Erneuerbare Energien die Garantie für eine sichere, umweltfreundliche und kostengünstige Energieversorgung, heißt es in dem Schreiben.

Für einen effizienten Ausbau der Erneuerbaren Energien seien im Koalitionsvertrag der jetzigen Bundesregierung bereits die Weichen richtig gestellt. Nach Ansicht der Verbände zählen dazu das bestehende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die beschleunigte Markteinführung von Biokraftstoffen und die Schaffung eines Gesetzes für Wärme aus Erneuerbaren Energien. Letzteres warte allerdings immer noch auf seine Umsetzung. 

Unterzeichnet haben den offenen Briefes der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Windenergie (BWE), der Wirtschaftsverband Windkraftwerke (WVW), die Geothermische Vereinigung – Bundesverband Geothermie (GtV-BV), der Fachverband Biogas (FVB), der Bundesverband Deutsche Wasserkraft (BDW) und der Bundesverband Bioenergie (BBE). 

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE)

  

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