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04.01.2012

Photovoltaik-Anlage auf neuer Ratiopharm-Arena am Netz

Auch wenn der Winterhimmel derzeit wenig Sonnenlicht durchlässt: Auf dem Dach der neuen Ratiopharm-Arena Ulm/Neu-Ulm waren Techniker in den letzten Wochen kräftig damit beschäftigt, Solarzellen Module zu verkabeln. So konnte die rund 480 Kilowatt leistende Photovoltaik Anlage noch im Dezember 2011 ans Netz angeschlossen werden. Insgesamt summiert sich damit die Leistung der Photovoltaik Anlagen, die die Stadtwerke Ulm betreiben, auf über drei Megawatt.

Eigentlich sind es zwei Anlagen. Auf den Dächern der Multifunktionshalle und des angegliederten Parkhauses sind über 4.200 Solarmodule montiert. Sie verteilen sich auf eine Dachfläche von 8.700 Quadratmetern. Die jährliche Stromerzeugung von rund 450.000 Kilowattstunden entspricht dem Bedarf von 120 Haushalten mittlerer Größe. 

„Mit der Inbetriebnahme haben wir wieder einen Abschnitt zurückgelegt auf dem Weg zur nachhaltigen Stromerzeugung“, erklärt Jürgen Schäffner, technischer Geschäftsführer der Stadtwerketochter SWU Energie. Das Unternehmen hat rund 1,2 Millionen Euro in die Photovoltaik Anlage investiert.

Auf über drei Megawatt summiert sich nun die Leistung der Photovoltaik Anlagen, die die Stadtwerke betreiben. Das größte dieser Sonnenkraftwerke hat 2,3 Megawatt Leistung und befindet sich ebenfalls in Neu-Ulm, nämlich auf dem Dach der Fertigungshalle des Busherstellers EvoBus im Industriegebiet Pfuhl. 

Etwa ein Fünftel des von den Stadtwerken erzeugten Stroms stammt Unternehmensangaben zufolge mittlerweile aus erneuerbaren Quellen, aus der Kraft des Wassers und der Sonne Dieser Anteil werde zunehmen, heißt es in einer Pressemitteilung. Seit Sommer wird beispielsweise vor der Nordsee-Insel Borkum ein großer Windpark gebaut. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von 30 kommunalen Unternehmen, die SWU ist mit zwei Windrädern von zusammen 10 Megawatt Leistung beteiligt. Wenn der Windpark wie vorgesehen Ende 2012 ans Netz geht, wird die SWU weitere 40 Millionen Kilowattstunden Strom regenerativ erzeugen. 

Quelle: Stadtwerke Ulm (SWU)

  

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