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28.09.2006

Solarstrom-Förderung in Spanien aktuell unverändert

In den vergangenen Wochen sorgten Meldungen über ein Aussetzen der spanischen Einspeisevergütung für Fotovoltaikanlagen für eine Verunsicherung der Märkte. Recherchen der Solarpraxis AG haben aber jetzt ergeben, dass diese Meldungen falsch sind. Die Einspeisevergütung für Fotovoltaikanlagen in Spanien wurde nicht verändert, teilte Solarpraxis mit.

In Spanien ist die Einspeisevergütung für Fotovoltaikanlagen an den staatlich geregelten Strompreis gekoppelt. Weil dieser Strompreis Anfang Juli 2006 erhöht werden sollte, wurde daraus gleichzeitig gefolgert, dass sich auch die Einspeisevergütung erhöhen würde. Am 23. Juni 2006 hat die spanische Regierung eingegriffen und diese erwartete Erhöhung der Einspeisevergütung ausgesetzt. An den Bedingungen für die Fotovoltaikbranche hat sich also aktuell nichts verändert, sie sind weiterhin gut.

Zur Zeit würden die Richtlinien der Fotovoltaik Vergütungen (Real Decreto 436/2004) überprüft, aber es sei nicht wahrscheinlich, dass dieser Prozess den Fotovoltaik Markt in Spanien zum Erliegen brächte, teilte Solarpraxis mit. Der „Plan de Energías Renovables“, genehmigt durch die derzeitige Regierung im August 2005, sehe die Installation von 400 MW bis 2010 vor. Derzeit sei nur ein Bruchteil dieser Leistung installiert. Es ist nach Ansicht von Solarpraxis nicht anzunehmen, dass die Ziele des „Plan de Energías Renovables“ ausgesetzt werden.

Quelle: IWR


  

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