Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
23.02.2013

„Altmaiers Milchmädchenrechnung“

Bundesumweltminister Altmaier hat mit seiner Äußerung, die Energiewende koste 1 Billion Euro, für Verunsicherung in der Bevölkerung gesorgt. Dabei stellt Altmaier lediglich angebliche Kosten für die Energiewende dar, nicht aber das, was sich Deutschland derzeit beispielsweise die Importe fossiler Primärenergieträger wie Kohle, Erdöl oder Gas kosten lässt. Allein dafür fallen innerhalb des von Altmaier berechneten Zeitraums rund 2,5 Billion Euro an, so Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne): „Wir müssen weg von Kohle, Gas und Erdöl - die Minister Altmaier und Rösler verschleiern mit ihren Milchmädchenrechnungen die wahren Kosten des fossilen und atomaren Energiepfads.“

Insgesamt fallen allein für Importe fossiler Primärenergieträger wie Kohle, Erdöl oder Gas innerhalb des von Altmaier berechneten Zeitraums rund 2,5 Billion Euro an, ohne Preissteigerungen zu berücksichtigen. Der Anteil der Importkosten für fossile Primärenergieträger am deutschen Bruttoinlandsprodukt ist von zirka 1,7 Prozent (im Jahr 2000) auf mittlerweile 3,9 Prozent (im Juli 2012) angestiegen (laut eipix Energieimportkostenindex). Diese Kosten werden durch die Energiewende schrittweise reduziert. „Damit werden gleichzeitig auch die gesellschaftlichen Kosten für die Beseitigung der negativen Umwelt- und Klimafolgen aus der Nutzung von Öl, Kohle und Gas vermindert“, macht Wenzel deutlich.

„Die Milchmädchenrechnungen aus den Häusern der Herren Altmaier und Rösler sollen offensichtlich Investoren in die Erneuerbaren Energien verunsichern und deren Ausbau ausbremsen. Die neue Landesregierung Niedersachsens wird das nicht zulassen; wir werden die Potenziale des Landes für die Energiewende konsequent nutzen“, so Wenzel weiter. Dazu gehöre auch, den Netzausbau voranzubringen und das EEG so weiterzuentwickeln, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien möglichst kostengünstig erfolgt.

Wenzel fordert die Bundesregierung erneut auf, in Kooperation mit den Bundesländern den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen und dabei die Rolle der fossilen Energieträger schnellstmöglich zurück zu fahren.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz


  

Vorheriger Artikel:
Energy Storage hat im September 2013 in San Jose/Kalifornien Premiere
Nächster Artikel:
Neues KfW-Förderprogramm für Sonnenheizungen startet im März

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 16.12.2019 01:54
                                                                 News_V2