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09.05.2006

Nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch gut fürs Geschäft

Die Globalisierung lässt nicht nur Märkte wachsen, sondern auch die Verantwortung der Wirtschaft für die Umwelt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums stellt das Konzept der „Corporate Social Responsibility (CSR)“ in den Mittelpunkt, mit dem Unternehmen - über staatliche Vorgaben hinaus - soziale und ökologische Belange freiwillig in ihre Unternehmenstätigkeit integrieren.

Die Ratings großer Investmentfonds illustrieren längst, dass die Integration von Umweltbelangen in das Kerngeschäft der Unternehmen nicht nur gut fürs Renommee, sondern eine Referenz für die Bewertung der Finanzmärkte ist. „Die Zukunft wird den Unternehmen gehören, die einen aktiven Beitrag zur ethischen und nachhaltigen Unternehmensführung in ihrem Land, aber auch an den internationalen Standorten leisten“, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel im Vorwort zu einer neuen Broschüre des Bundesumweltministeriums.

Zusammen mit Unternehmen, Gewerkschaften, Verbraucher- und Wirtschaftsverbänden sowie Nichtregierungsorganisationen hatte das Bundesumweltministerium einen Dialog geführt, welche Erwartungen Gesellschaft und Unternehmen an „Corporate Social Responsibility“ und die konkrete Umsetzung stellen. In der jetzt erschienenen Broschüre sind die Ergebnisse zusammengefasst und mit praktischen Hinweisen ergänzt.

Die Berücksichtigung der Interessen der Mitarbeiter, soziales Engagement, betrieblicher Umweltschutz und Verantwortung für die Natur sind wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. „Freiwilligkeit und die Formulierung anspruchsvoller und überprüfbarer Kriterien für ökologisches und soziales Handeln sollten Hand in Hand gehen“, so das Bundesumweltministerium.

Die Broschüre „Corporate Social Responsibility. Eine Orientierung aus Umweltsicht“ kann beim BMU, Referat ZG III 2, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn, Telefon: 01888/305-2456, Fax: 01888/305-3339 und per e-Mail: ZGIII2@bmu.bund.de bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

  

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