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02.12.2010

Alnatura auf Platz zwei der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands

Alnatura steht auf Platz zwei der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands. Diese Entscheidung verkündete das Komitee Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Ökologisches Bewusstsein zeigt Alnatura nicht nur beim Sortiment und in der Einrichtung der Filialen. Auf dem Dach des neu errichteten Alnatura Verteilzentrum im hessischen Lorsch befindet sich der „Alnatura Sonnengarten“, eine 7.821 Quadratmeter große Photovoltaik Anlage mit einer Leistung von 1.100 kWp.

„Bio mit Leib und Seele - ein Konzept, das aufgeht“, so die Jury. Mit dem renommierten Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die „vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden“. Professor Dr. Götz Rehn, Gründer und geschäftsführender Alleingesellschafter von Alnatura, nahm die Auszeichnung im Rahmen einer festlichen Gala entgegen. 

Der Begriff der Nachhaltigkeit wird in der klassischen Definition als ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortliches Handeln verstanden, um die endlichen Ressourcen der Erde für kommende Generationen zu erhalten. Alnatura ergänzt diese drei Kriterien Unternehmensangaben zufolge um eine geistig-kulturelle Dimension: „Dies führt zu einer Neubestimmung des Nachhaltigkeitsbegriffs“, erläutert Professor Dr. Götz Rehn, Gründer und geschäftsführender Alleingesellschafter von Alnatura. 

„Die bisherigen Motive des Ökonomischen, Ökologischen und Sozialen werden um die geistige Perspektive erweitert. Das Ziel ist letztlich, dem Menschen geistige Freiheit zu ermöglichen. Ein neuer Denkansatz führt zu neuen Handlungsweisen: Alle Aktivitäten müssen dem Menschen und der Erde dienen, um eine zukunftsgerichtete Gestaltung der Welt zu bewirken“, so Rehn. Bestandteil der kulturellen Dimension ist auch die Bewusstseinsbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Seminaren und Vortragsreihen sowie die Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Lehrlingsausbildung. 

Die landwirtschaftlichen Zutaten aller Alnatura Produkte stammen eigenen Angaben zufolge aus ökologischem Landbau: Anders als die Agrarindustrie wirtschaften Bio-Bauern im Einklang mit der Natur und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Öko-Landbau ist nachweislich die umweltverträglichste Form der Landwirtschaft. Er kommt ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide aus: Das spart Energie und verursacht damit weniger klimaschädliche Emissionen Vielfältige Fruchtfolgen, Kompost und Mist als Dünger sowie eine schonende Bodenbearbeitung sorgen außerdem für einen humusreichen Boden. Dieser bindet CO2, anstatt es klimaschädlich in die Atmosphäre zu entlassen. Bio-Produkte stehen damit für einen nachhaltig sorgsamen Umgang mit der Natur, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 

Ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz sind regionale Bio-Produkte: Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze in der heimischen Landwirtschaft und im Handwerk, sondern sparen auch Transportkilometer und gewährleisten, dass die gelieferten Waren tagesfrisch sind. Die Alnatura Super Natur Märkte beziehen saisonales Obst und Gemüse, Eier, Brot- und Backwaren von örtlichen Bio-Landwirten und Bio-Bäckern. 

Ökologisches Bewusstsein zeigt Alnatura nicht nur beim Sortiment, sondern auch bei der Gestaltung und Ausstattung seiner Filialen. Um noch mehr Energie einzusparen, installierte Alnatura 2008 als erstes Einzelhandelsunternehmen in allen Filialen Glastüren vor den Kühlregalen. Bis zu 60 Prozent weniger Strom verbrauchen die Kühlregale dadurch. Darüber hinaus bezieht das Unternehmen bereits seit 2003 Jahren den Strom ausschließlich aus regenerativer Energie, nämlich Wind- und Wasserkraft. Auch bei den Baumaterialien wird auf Umweltverträglichkeit geachtet: Die Böden der Filialen bestehen aus Natursteinfliesen, die Regale aus Holz, die Wände sind mit Naturfarben gestrichen, und die wellenförmige Decke ist aus recyceltem Aluminium gestaltet. Auch das neu errichtete Alnatura Verteilzentrum im hessischen Lorsch wurde nach ökologischen Kriterien gebaut: mit einer Fassade aus heimischem Lärchenholz aus dem angrenzenden Odenwald, einer Photovoltaik Anlage auf dem Dach, einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Beheizung bzw. Kühlung und einer Geothermie Anlage für das angeschlossene Bürogebäude. Durch die zentrale Warenverteilung können 20 Prozent CO2 eingespart und damit die wachsende Anzahl von Alnatura Filialen und Märkten der Handelspartner noch effizienter und umweltgerechter beliefert werden. 

Alnatura in Zahlen 

Gegründet wurde das Unternehmen 1984 von Götz Rehn, der auch heute noch geschäftsführender Alleingesellschafter ist. Bundesweit gibt es zum Jahresende 2010 59 Super Natur Märkte in 35 Städten in neun Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden außerdem 1.000 verschiedene Bio-Lebensmittel produziert, die in den eigenen Super Natur Märkten sowie in über 3.000 Filialen verschiedener Handelspartner vertrieben werden. Alnatura beschäftigt aktuell 1.350 Mitarbeiter/innen und 113 Lehrlinge. Im Geschäftsjahr 2009/2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 399 Millionen Euro und damit ein Plus von 11 Prozent zum Vorjahr. 

Quelle: Alnatura

  

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