Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
28.05.2012

Untätigkeit bei Energieeffizienz schadet Wirtschaftsbelebung und verteuert Energiewende

Vertreterinnen und Vertreter von Energiewirtschaft, Effizienzbranche und Umweltverbänden appellieren an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Energieeffizienz endlich zur Chefsache zu machen. Eine konsequente Energieeinsparpolitik sei entscheidend, um Wachstum in Europa zu sichern und gleichzeitig die Kosten der Energiewende in den Griff zu bekommen, so die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz DENEFF, der Deutsche Naturschutzring DNR und der europäische Verband der unabhängigen Strom und Gasverteilerunternehmen GEODE.

Hubert Weinzierl, Präsident des Deutschen Naturschutzrings: „Ein neuer EU-Wachstumspakt muss die Potenziale der Energieeffizienz nutzen. Nur so schaffen wir beides: Ressourcen schonen und Lebensqualität erhöhen. Denn Wachstum ist nur nachhaltig, wenn wir keine neuen Umweltschulden aufnehmen.“

Allein in Deutschland könnten durch eine konsequente Umsetzung der Energieeffizienz eine halbe Million neue Arbeitsplätze geschaffen und bis zu 50 Milliarden Euro Energiekosten bis 2020 eingespart werden. Auch die EU-Kommission hat jüngst Zahlen zu den Wirtschaftschancen durch mehr Energieeffizienz vorgelegt. Allein durch Verabschiedung einer ambitionierten EU-Energieeffizienzrichtlinie könne ein nachhaltiges BIP-Wachstum von 34 Milliarden Euro bis 2020 entstehen. Viele EU-Staaten blockieren jedoch bislang eine ehrgeizige Richtlinie. Deutschland steht mit unklaren Positionen im EU-Ministerrat außen vor.

Christian Noll, DENEFF-Geschäftsführer: „Die Bundesregierung muss endlich die energiepolitische Handbremse lösen. Eine konsequente Effizienzpolitik senkt die Energiekosten in Unternehmen und bietet neue Exportchancen für Effizienzlösungen made in Germany. Wird Energieeffizienz weiter so sträflich vernachlässigt, geht das auf Kosten der gesamten Wirtschaft. Die Energiewende droht dann als teurer Flop zu enden.“

Auch McKinsey hatte jüngst in einer Studie gewarnt, dass die Kosten der Energiewende bis 2020 um 60 Prozent steigen könnten. Um diese Kosten zu dämpfen, müsse laut der Unternehmensberatung vor allem in Industrie und Gebäuden Energie effizienter genutzt werden.

Christian Held, stellvertretender Präsident der GEODE: „In Deutschland fehlen der verlässliche Rahmen und Anreize, ins Energiespargeschäft einzusteigen. Wie es funktionieren kann, zeigen gesetzliche Regelungen in verschiedenen Ländern. Für Deutschland könnte ein Energieeffizienzgesetz sinnvoll sein, das sich an dem dänischen Modell orientiert. In jedem Falle sollte Deutschland jetzt aktiv an der Ausarbeitung der Richtlinie mitwirken, damit am Ende alle profitieren können: Verbraucher und Energiewirtschaft. GEODE hat hierzu einen Umsetzungsvorschlag.“

Derzeit steckten alle relevanten Gesetzesvorhaben fest, die zu einer effizienteren Energienutzung beitragen können. In der EU wird um die Effizienzrichtlinie gestritten. In Deutschland liegen Steueranreize für Investitionen in Gebäudesanierungen auf Eis. Andere wichtige Vorhaben, wie der angekündigte Sanierungsfahrplan und wirkungsvolle Instrumente zu dessen Umsetzung, würden nur mit „spitzen Fingern“ angefasst, kritisieren die Verbände.

* DNR-Briefing: Energieeffizienzrichtlinie - Stillstand beim Wachstumsmotor www.eu-koordination.de/PDF/effizienzwachstum.pdf

* Umsetzungsvorschlag GEODE www.geode.de/images/stories/News/umsetzungsvorschlag_energieeffizienz.pdf

Quelle: Deutscher Naturschutzring (DNR) e.V.

  

Vorheriger Artikel:
Zahllose Menschen von maroden Atommüll-Lagern betroffen
Nächster Artikel:
Deutsche Photovoltaik-Anlagen produzieren erstmals Leistung von mehr als 20 Atomkraftwerken

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 05.12.2020 01:00
                                                                 News_V2