Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
29.08.2012

Neue Voraussetzungen bei Photovoltaik-Einspeisevergütung in Italien

Die federführende italienische Behörde Gestore Servizi Energetici (GSE) hat veränderte Anforderungen an Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik Anlagen formuliert, sofern diese künftig die staatliche Einspeisevergütung nach Conto Energia V erhalten wollen. Die wesentlichen Regelungen, die als Voraussetzung für den Antrag der Einspeisevergütung erfüllt sein müssen, beziehen sich auf die Qualität der Photovoltaik Module und deren Hersteller.

„Italien ist einer der wichtigsten Märkte für die Solarbranche. Die neuen Regelungen sind am 27. August 2012 in Kraft getreten und relevant für Modulhersteller, Projektierer und Anlagenbetreiber die in Italien tätig sind“, so Jörg Althaus, Geschäftsfeldleiter Solarenergie beim TÜV Rheinland. 

Generell müssen alle Unterlagen spätestens 15 Tage vor dem geplanten Netzanschluss bei der GSE zur Prüfung der Vorgaben nach GUIDA CEI 82-25 eingereicht sein, um eine Registrierung und damit die Einspeisevergütung erhalten zu können. TÜV Rheinland bietet Anlagenbetreiberinnen und -betreibern die Begleitung, um die Registrierung bei der GSE vornehmen zu können. Zudem bieten die Fachleute die entsprechenden Überprüfungen und Zertifizierungen als international anerkannte, im IEC-System akkreditierte Zertifizierungsstelle. 

Beantragt werden kann die Einspeisevergütung für Photovoltaik Anlagen mit einer Leistung über 1 kW, deren Module die entsprechenden Bauartzertifizierungen nach IEC EN 61215, IEC EN 61646 oder IEC EN 62108 – mit den für CPV geltenden nationalen Differenzen – sowie ergänzend die Sicherheitsqualifizierung nach IEC EN 61730 besitzen. Die Prüflabore müssen nach ISO 17025 akkreditiert sein. Beizubringen ist auch der Nachweis einer unabhängigen Fertigungsüberwachung durch akkreditierte Prüfdienstleister wie TÜV Rheinland, die über eine anerkannte Zertifizierstelle nach EN 45011 verfügen und bei der IECEE gelistet sind. 

Für die verwendeten Module muss eine zehnjährige Produktgarantie vorliegen. Auch muss der Antragsteller für die verwendeten Module nachweisen, dass der Modulproduzent einem abgesicherten Recyclingsystem angehört. Zudem müssen die Zertifikate ISO 9001, OHSAS 18001 und ISO 14001 im Qualitäts- und Umweltmanagement sowie Arbeitsschutz für die Produktionsstätte beigebracht werden. In diesen Bereichen bietet TÜV Rheinland ebenfalls weltweit entsprechende Leistungen für die betroffenen Unternehmen an. 

Geändert haben sich ferner die in Italien geltenden Regeln zum Nachweis „Made in EU“ für Photovoltaik Anlagen, um eine erhöhte Einspeisevergütung zu erhalten. Module wie Wechselrichter müssen jetzt vollständig in der Europäischen Union beziehungsweise im Europäischen Wirtschaftsraum gefertigt werden, um diese Zulagen erhalten zu können. Bislang ausreichende Kriterien – beispielsweise der Herkunftsnachweis einzelner Komponenten oder Bauteile wie Zellen oder Wafer – sind nicht mehr ausreichend. Die erforderlichen Bescheinigungen müssen detaillierte Informationen über die einzelnen Arbeitsschritte der Fertigung in der EU enthalten sowie einen eindeutigen Identifizierungscode für jede Fabrik enthalten. 

Darüber hinaus ist eine Kennzeichnung der Module im Hinblick auf ihre Rückführbarkeit auf den jeweiligen Produktionsstandort erforderlich. Neu ist, dass sich die „Made in EU“-Anforderungen nicht mehr nur auf konventionelle Technologien beziehen, sondern auch auf gebäudeintegrierte Systeme. In diesen Fällen müssen die erforderlichen Zertifikate auch darüber Auskunft geben, welche speziellen Charakteristika die eingesetzte Technologie hat. Hier bieten die Fachleute von TÜV Rheinland für Modulhersteller die Überprüfung und Zertifizierung seines Herkunftsnachweises. 

Weltweit begleiten die Experten von TÜV Rheinland zahlreiche Solarunternehmen bei Fragen des Marktzugangs, da sie die jeweiligen nationalen und internationalen Vorgaben genau kennen, heißt es in einer Pressemitteilung. So können Modulhersteller bei TÜV Rheinland nicht nur auf das internationale Team mit 300 Fachleuten für die Solarindustrie zurückgreifen, sondern auch auf die breiten Marktkenntnisse der Experten in Italien. Dort ist der unabhängige Prüfdienstleister seit 1997 mit einer eigenen Gesellschaft vertreten, betreibt unter anderem ein 3.500 Quadratmeter großes Außentestfeld für Photovoltaik Module und ist in der Prüfung und Zertifizierung von Solarkraftwerken engagiert. Neuerdings bietet TÜV Rheinland in Italien zudem in Zusammenarbeit mit einem italienischen Brandtestlabor die Brandschutz-Klassifizierung von Modulen nach UNI 9177. 

Quelle: TÜV Rheinland AG


  

Vorheriger Artikel:
Einfluss des 11-Jahres-Rhythmus der Sonne auf das Klima bestätigt
Nächster Artikel:
„Widersinnig, hohen Verbrauch mit günstigen Tarifen zu belohnen“

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 19.09.2020 05:19
                                                                 News_V2