Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
27.07.2013

Photovoltaik-Strafzölle: China und EU einigen sich

China und die EU haben sich offenbar im Streit um die Strafzölle auf chinesische Photovoltaik Module geeinigt. Das berichten SPIEGEL Online und das Handelsblatt. Demnach einigte man sich auf Mindestpreise für Importe chinesischer Solarprodukte in die EU. EU-Handelskommissar Karel De Gucht soll von einer „freundschaftlichen Lösung“ gesprochen haben. Durch die Mindestpreise würden die Schäden beseitigt, die der europäischen Solarindustrie durch die „Dumping-Praxis“ zugefügt wurden, wird De Gucht von SPIEGEL Online zitiert.

Handelsblatt und SPIEGEL Online berichten, dass der Kompromiss einen Mindestpreis von 56 Eurocent pro Watt vorsehe. Außerdem soll die Gesamtmenge an Photovoltaik Modulen, die von China in die EU importiert werden dürfen, gedeckelt werden: Maximal sieben Gigawatt Leistung sollen pro Jahr importiert werden dürfen, berichtet das Handelsblatt. Am Montag will De Gucht in einer Pressekonferenz den Kompromiss offiziell vorstellen.

Von den beiden deutschen Interessengruppen „Allianz für bezahlbare Solarenergie“ (AFASE), die sich gegen Strafzölle auf chinesische Solarimporte eingesetzt hat, und EU ProSun, die die Schutzzölle befürwortet, ist bislang keine Stellungnahme zu diesem Kompromiss zwischen China und EU veröffentlicht worden. Mehr als  30 europäische Photovoltaik Unternehmen, organisiert in AFASE, waren am 17. Juli 2013 zu der Anhörung der Europäischen Kommission nach Brüssel gereist, um gegen die Fortsetzung der aus ihrer Sicht schädlichen und nachteiligen Zölle zu kämpfen. Die europäische Solarherstellerinitiative EU ProSun, die über 40 Industrieunternehmen in Europa mit über 4.000 verbundenen Installationsbetrieben vertritt, wendete sich gegen die aus ihrer Sicht unrichtigen Behauptungen der AFASE und nannte diese eine „von den großen chinesischen Solarherstellern und deren Importeuren gegründete Lobbygruppe, die gezielt Panikmache unter Solarunternehmen betreibt“.

Quelle: Handelsblatt, SPIEGEL Online, AFASE e.V., EU ProSun e.V.

  

Vorheriger Artikel:
Brennpunkte des Klimawandels: Wo die Folgen breit spürbar werden
Nächster Artikel:
Europäische Solarindustrie klagt gegen Kompromiss im Handelsstreit mit China

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 18.06.2019 13:13
                                                                 News_V2