Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
10.05.2013

EU ProSun: Antidumping-Maßnahmen sichern Arbeitsplätze in Europa

Chinesisches Dumping hat nach Angaben der europäischen Herstellerinitiative EU ProSun in Europa bereits tausende Jobs gekostet. Alleine bei der Produktion von Photovoltaik Modulen seien seit 2011 rund 15.000 Jobs verloren gegangen. Hinzu kommen tausende Arbeitsplätze bei Zulieferern und Installateuren. Milan Nitzschke, Präsident von EU ProSun: „Dumping schadet allen. Gegen staatlich finanzierte Dumpinganbieter können marktwirtschaftliche Unternehmen nicht konkurrieren.“ Die Zahl der Insolvenzen und Werksschließungen in Europa sei inzwischen auf über 60 gestiegen.

Nitzschke: „Der 5-Jahres-Plan Chinas umfasst dabei nicht nur Hersteller von Solarmodulen sondern die gesamte Produktionskette vom Rohstoff Silizium über den Maschinenbau bis zum Solarglas und zum Wechselrichter Überall hier gehen Jobs verloren. Das gilt auch für das Installationsgewerbe. In den letzten Jahren hat China mit Dumpingmodulen die europäischen Solarmärkte geflutet. Das hat dazu geführt, dass ein Land nach dem anderen die politische Förderung für Solarstrom zurückgefahren hat. Seit 2011 erleben wir deswegen einen deutlichen Rückgang an Solarinstallationen in Europa - trotz, oder genau genommen wegen der billigen Chinaimporte.“ 

Die aktuell von der EU-Kommission erwarteten Antidumping-Maßnahmen könnten diesen Trend aufhalten. Nitzschke: „Die Ankündigung von Antidumpingzöllen kommt für viele in letzter Minute, aber sie kommt rechtzeitig. Europa führt technologisch nach wie vor in der Solarindustrie. Alles, was in der Solarbranche in China zum Einsatz kommt, ist vorher schon in Europa entwickelt und eingesetzt worden. Gegenüber China sind wir nach wie vor rund ein Jahr voraus.“ Dabei spielten geringe Löhne in China keine Rolle. Europas Solarindustrie ist hochautomatisiert. Der Lohnkostenanteil in der Produktion liegt bei gerade einmal 10 Prozent. 

„Wenn die EU jetzt gegen Dumping vorgeht, kann die Schlüsselindustrie Photovoltaik in Europa erhalten und ausgebaut werden. Und ein chinesisches Monopol mit alle den negativen Folgen für Kunden, Installateure und Zulieferer wird verhindert“, so Nitzschke.

Quelle: EU ProSun

  

Vorheriger Artikel:
Solarpraxis meldet Verluste
Nächster Artikel:
Bundesregierung fördert weltgrößtes Photovoltaik-Kraftwerk in Marokko

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 22.11.2019 17:32
                                                                 News_V2